Die häufigsten Fehler beim Zähneputzen

10. Januar 2014 Schmerzen, Zahnhygiene, Zahnpflege

Zu harte Bürste

Eine harte Zahnbürste braucht niemand. Weiche Modelle entfernen den Zahnbelag nicht schlechter verringern aber die Verletzungsgefahr fürs Zahnfleisch.

Wildes Schrubben

Der menschliche Arm neigt offenbar zum kräftigen hin und her in der Horizontalen, stattdessen empfehlen wir Rütteln nach der Basis-Technik.

Zu großer Druck

An der Brief- und Küchenwaage lässt sich ausprobieren, wie fest die Bürste angelegt werden sollte. 100 bis 150 Gramm sind genug; im Schnitt putzen wir mit sechs- bis zehnmal zu hohem Druck. Auf Dauer kann dies zu Zahnfleischschwund und freiliegenden Zahnhälsen führen.

Putzen nach sauren Speisen

Fruchtsäuren (Weine, Fruchtsäfte, Früchte, Essig) lösen den Zahnschmelz an. Deswegen sollte ca.1 Std. Zeit für die Remineralisation dazwischen liegen. Erst danach sollte das Zähne putzen erfolgen.

Ruppiges Gezerre mit Zahnseide

Falsches Fädeln kann Schaden am Zahnfleisch anrichten. Je nach Größe der Zahnzwischenräume können Interdental  Bürsten eine gute Alternative zur Zahnseide sein; wir beraten Sie gerne und üben mit Ihnen den richtigen Umgang damit.

Alte Besen

Alte struppige Bürsten putzen ineffizient und können das Zahnfleisch verletzen. Faustregel: alle sechs bis acht Wochen eine neue Zahnbürste, nach Erkältung sofort. Sieht die Bürste schon früher wie ein Hexenbesen aus, lassen Sie Ihren  Putzstil von uns überprüfen.

Sich in der Zeit vertun

Faustregel: 3 Min. putzen! Zeitkontrolle kann überraschende Ergebnisse bringen: Laut Schweizer Studien wurde die Dauer um die Hälfte verschätzt.

Gegen Verfärbung anscheuern

Normal ist, dass die Zähne im zunehmenden Alter dunkler und gelblicher aussehen (Zahnschmelz wird dünner, dunkleres Dentin schimmert durch). Sich dann die Zähne Wund zu scheuern ist nicht Sinn und Zweck. Lassen Sie sich doch in unserer Praxis über eventuelle Bleichmethoden beraten.